Weniger Muskeln durch die Abnehmspritze?


Überlegt abnehmen
Weniger Muskeln durch die Abnehmspritze?
mauritius images / Westend61 / SERGIO NIEVAS

Wer abnimmt, verliert nicht nur Fett. Der Gewichtsverlust geht oft auch mit einem Verlust an Muskelgewebe einher. Dieser Effekt scheint auch bei der Abnehmspritze ausgeprägt zu sein. 

Verlust an Muskelgewebe

Ob durch weniger Essen oder durch die Abnehmspritze: Wenn die Kilos auf der Waage weniger werden, liegt das leider nicht nur am schwindenden Fett. Schon lange ist bekannt, dass beim Abnehmen meist auch Muskeln verloren gehen – und zwar in nicht unerheblichem Ausmaß. 25 Prozent des verlorenen Gewichts sollten dabei aber nicht überschritten werden. Der Muskelabbau wird unter anderem begünstigt durch eine sehr rasche Gewichtsabnahme, ungünstige Ernährung und fehlende Bewegung.

Schwellenwert wird oft überschritten

Forschende wollten nun wissen: Wie stark ist der Effekt bei der Abnehmspritze (medizinisch: GLP-1-Agonisten)? Dazu werteten sie 36 Studien aus. Alle Teilnehmenden hatten durch die Abnehmspritze deutlich abgenommen. Rund 65 % verloren dabei auch mehr Muskelmasse als es der Schwellenwert empfiehlt – also deutlich mehr als 25 Prozent.Ausreichend Muskulatur ist neben anderen gesundheitlichen Aspekten aber wichtig, um längerfristig ein niedrigeres Gewicht zu halten. Sinkt die Muskelmasse, sinkt nämlich auch der Grundumsatz – der Körper benötigt dann weniger Energie. Das bedeutet: Um das Gewicht zu halten oder weiter abzunehmen, darf in diesem Fall immer weniger gegessen werden.

Bewegung und ausreichend Eiweiß

Wer gegensteuern will, der sollte auch bei der Abnehmspritze begleitend auf viel Bewegung und eine gute Ernährung achten. Empfohlen wird, sich mindestens 5 mal pro Woche für eine Stunde zu bewegen. Auch sollten Abnehmwillige ausreichend Eiweiß aufnehmen. Grundsätzlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Erwachsenen, täglich 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht zu essen. Bei 60 kg Körpergewicht sind das beispielsweise 48 g Eiweiß am Tag. 

Quellen: Deutsches Ärzteblatt; Pharmazeutische Zeitung


News

Sicher plantschen im Garten-Pool
Kleines Mädchen steht am Rand eines Gartenpools und patscht aufs Wasser.  Kleinkinder sollten in der Nähe vor Gartenpools immer beausichtigt werden.

Damit kein Unglück passiert

Planschbecken und Framepools sprießen jetzt im Sommer wie Pilze aus dem Boden. Klar, was gibt es für Kinder Schöneres, als im eigenen Garten im Wasser zu plantschen? Damit kein Unglück passiert, sollten Eltern jedoch einige Sicherheitsaspekte beachten.   mehr

Arzneimittelnebenwirkungen melden
Arzneimittelnebenwirkungen melden

Jeder darf mitmachen!

Die Arzneimittelbehörden und Pharmaindustrie arbeiten ständig daran, Medikamente sicherer zu machen. Doch dafür brauchen sie die Hilfe von Anwender*innen, die Nebenwirkungen melden.   mehr

Rückenschmerzen: Was hilft wirklich?
Rückenschmerzen: Was hilft wirklich?

Oft nur kurzfristige Linderung

Ob Akupunktur, Massagen oder Bewegung - es gibt viele Strategien, die Rückenschmerzen lindern. Aber leider halten viele Effekte scheinbar nur kurzfristig an.   mehr

Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI
Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI

Entwarnung beim Magenschutz

Lange galt die Sorge, dass eine dauerhafte Behandlung mit Protonenpumpenhemmern (PPI) das Risiko für Magenkrebs erhöhen könnte. Eine große aktuelle Studie gibt nun Entwarnung.   mehr

Magen-Darm-Infekt vom Küchenschwamm
Magen-Darm-Infekt vom Küchenschwamm

Gefährliche Keimschleuder

Ein Küchenschwamm kann sauber aussehen und trotzdem Millionen Bakterien beherbergen. Damit über die Arbeitsflächen keine Krankheitserreger auf Speisen übertragen werden, sollte man ein paar Hygieneregeln beachten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Neue Apotheke Friedrichstadt
Inhaber Apotheker Eckard Fenger
Telefon 0351/8 21 23 37
Fax 0351/8 21 23 39
E-Mail bestellung@napof.de